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Handbuch für Übersetzer (KDE 4)
Kapitel 5 — Doku-Übersetzung
Die Abläufe im Überblick
Die Abläufe für die Doku sind denen der GUI ähnlich; jedoch gibt es ein paar grundlegende Unterschiede.Zunächst gibt es da einmal die Doku-Autoren, die die Handbücher in englischer Sprache verfassen. Sie verwenden dafür die Markup-Sprache Docbook/XML. Handbücher in dieser Form zu übersetzen wäre sehr umständlich, daher wird in unregelmäßigen Abständen ein Skript ausgeführt, welches aus den Docbook-Dateien die für KBabel lesbaren POT-Dateien erzeugt und auf dem Server unter l10n/templates/docmessages speichert. Wie bei der GUI auch holen wir Übersetzer uns diese POT-Dateien und übersetzen sie in deutsche PO-Dateien, die wir dann wiederum unter l10n/de/docmessages abspeichern. Die Bildschirmphotos in den Handbüchern nehmen eine Sonderrolle ein, auf die ich später noch eingehen werde.
Der Doku-Koordinator erzeugt nun aus den neuen PO-Dateien wieder Docbook-Dateien (dazu benutzt er das Skript "update_xml") und speichert diese auf dem Server unter .../l10n/de/docs/.
Damit ist die Doku-Übersetzung zunächst einmal erledigt, auf dem Server befinden sich nun Handbücher in deutscher Sprache. Jedoch: Von Zeit zu Zeit ändern sich natürlich die Programme und die Doku-Autoren müssen die englischen Handbücher anpassen. Wie wir bereits aus der GUI wissen, müssen wir nun natürlich nicht das ganze Handbuch erneut übersetzen:
Die Änderungen in den englischen Original-Docbooks finden sich bald in den POT-Dateien unter l10n/templates/docmessages wieder. Das regelmäßig laufende Skript "Scripty" vergleicht die neu erstellten POT-Dateien mit unseren übersetzten PO-Dateien (die wir ja unter l10n/de/docmessages gespeichert haben) und fügt die Unterschiede an den richtigen Stellen ein. Damit liegt nun auf dem Server eine PO-Datei mit vielen fertigen Übersetzungen und ein paar wenigen fraglichen und neuen Nachrichten. Wir Übersetzer holen uns nun also nicht mehr die POTs, sondern die von Scripty aktualisierten POs vom Server, übersetzen die Änderungen und speichern die PO-Datei erneut auf dem Server ab. Der Doku-Koordinator erzeugt wieder die Docbooks und fertig ist die aktualisierte Doku-Übersetzung.
Finden erneut Änderungen an der Original-Doku statt, geht die Prozedur wieder von vorne los: Scripty übernimmt die Änderungen in unsere PO-Dateien, wir übersetzen und speichern die Ergebnisse wieder zurück auf den Server.

Spezialfälle
Bei der Übersetzung von Handbüchern muss man viele Spezialfälle beachten.Entities
Entities sind spezielle Platzhalter die nur in der Dokumentation vorkommen. Sie beginnen mit & und enden mit einem Semikolon. Eine Liste der verfügbaren systemweiten Entities findet sich hier.Dieser Teil des Handbuchs ist leider noch nicht vollständig :-(
Zeilenumbrüche
CREDIT_FOR_TRANSLATORS / ROLES_OF_TRANSLATORS
&underFDL; &underGPL;
Sonderzeichen
Technischer Hintergrund
XML
- Erläuterung zur Extensible Markup Language
- Tags / Markup
- Vorteile von XML
- Docbook-XML
- Benötigte Programme: meinproc, libxml2, po2xml (eventuell zu den technischen Voraussetzungen?)
Umwandlung PO->Docbook
Bildschirmphotos
- ksnapshot
- Richtlinien
- Wo müssen deutsche Bildschirmphotos gespeichert werden?
- das PNG-Format
- Woher weiß ich, welche png-Dateien ich erstellen muss?
Installation der Übersetzung
- Prüfen der XML-Struktur mit meinproc
- Interpretieren und Beheben von Fehlern
- Installation mittels update_xml und make
Tutorial
- Ein Beispieldurchlauf vom Anfang bis Ende
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